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apr.

Prost Möhrensaft und euch einen oberfeinen Tag mit einer großen Tüte an Schönem

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Bertha

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bumbumbum
Prost Neujahr!
feuerwerk032
feuerwerk032
silvestäääääär
bumbumbum

Prost Niijaar! Ik wanske di an fein nei juar

silvester-0074
Partiiiiiiiiieeeeeeeeeee!
feuerwerk032
von Frau Schnurzel ...
bumbumbum
silvester-0074
frohes-neues-jahr-0103
feuerwerk032
silvester-0074
häppiie njuuuu jiiiiehäääääär
bumbumbum
frohes-neues-jahr-0125
bumbumbum
häppiie njuuuu jiiiiehäääääär

Silvestäääääääär

„Was machst du eigentlich Silvester?“, so geht es nun schon seit Tagen. Weil ich mir den Mund nicht mehr fusselig reden will, habe ich nun meine Schafversteherin Sabine Marya darum gebeten, das mal für Euch aufzuschreiben. Also, am Nachmittag kommt Anna, die Tochter von Bauer Hünning, in ihrem Prinzessinnenkostüm zu uns in den Stall, mit einer riesigen Tasche voller Luftschlangen und Papphütchen. Die meisten Schafe tun einfach so, als ob sie schlafen, weil sie es völlig unnormal finden, einen Schafstall bunt zu machen. Aber wir leben ja nun mal in der Winterzeit im Stall und was spricht denn dagegen, sich das Leben auch im Stall so richtig schön bunt zu machen! Anna und meine Freundin, die Silbermöwe Getrude, hängen die Luftschlangen an die Balken und danach beginnt Anna, die Schafe zu verkleiden. Manche von ihnen tun jedoch so dolle schlafend, dass es Anna nicht gelingt, die Gummis unter ihrem Kinn fest zu machen. Also endet das wie jedes Jahr: ich habe dann einen riesigen Stapel Hüte übereinander auf dem Kopf, was äußerst lustig aussieht. Gertrude bekommt ein Piratentuch umgebunden, Augenklappe nicht mehr. Das hatten wir nur einmal und dann flog der arme Vogel gegen jeden Balken im Stall, bis Anna die Klappe ganz schnell wieder abgenommen hat.

Danach helfen Anna und Gertrude mir dabei, den großen Leinenbeutel umzuhängen, ich setze meine coole Silvester-Verkleidungsbrille auf und dann machen wir drei uns singend auf den Weg. Denn nun geht es los, mit dem Rummelpottlaufen. „Rummel, rummel, rutsche ...“

Als erstes gehen wir immer zu Hede, der Eierfrau, um ihrem armen Hasso zu helfen. Ich glaube, Hasso ist der einzige Hund in der Nachbarschaft, der nicht schussfest ist. Der Ärmste sitzt deshalb immer schon einen Tag vor Silvester zitternd hinter dem Ofen in der Küche, weil ihm die ganze Böllerei so eine Angst macht. „Warum nur???“ wimmert er jedes Jahr auf ein Neues und zuckt dabei ganz nervös mit den Augen. Das können wir natürlich nicht beantworten, denn wir verstehen nicht alle Sitten und Bräuche der Menschen. Wir überreden ihn stattdessen, trotzdem ein bisschen was zu trinken und einmal kurz im Hof pieschen zu gehen, mit dem großen Versprechen, ihn währenddessen zu beschützen. Danach rennt Hasso ganz schnell ins Haus zurück und verkriecht sich wieder hinter dem Ofen. Und Hede ist mal wieder froh, dass wir uns um den armen Hasso gekümmert haben und stopft unsere Taschen schon mal reichlich voll. Ich bekomme natürlich von ihr lecker Popcorn und Möhren und Gertrude bekommt feine Sonnenblumenkörner aus Hedes eigenem Anbau. Danach ziehen wir drei dann weiter durch die Nachbarschaft und kommen froh und mit vollen Beuteln nach Hause zurück.

Gertrude und ich machen es uns im Stall direkt vor dem Stallfenster mit unseren Leckereien gemütlich, von wo aus wir auch einen oberfeinen Blick zum Himmel haben, wo immer mal bunte Lichter vorbei düsen. Hier am Haus darf na klar nicht geknallt werden, weil wir ein Reetdachhaus haben und Hede auch. Anna ruft „Guten Rutsch“ (auch so eine komische Menschensitte) und geht danach zum Feiern ins Haus. Jetzt ist die Zeit der kleinen Menschen vorbei, die Rummelpott laufen. Aber den ganzen Abend kommen nun erwachsene Rummelpottläufer vorbei. Getrude und ich zählen dabei die vielen Schnäpse, die Bauer Hünning immer mittrinkt. Es gibt da nämlich eine ganz einfache Regel: Je mehr Schnäpse, desto mieser ist am nächsten Morgen seine Laune und desto geräuschempfindlicher wird er gleichzeitig. Einen Neujahrsmorgen war das mal so schlimm, dass er zusammen gezuckt ist, weil eines der Schafe bloß mal leise geniest hat. Tja, Menschen eben ... Ich mache mir da keine Gedanken mehr drüber, warum sie so viel Schnaps trinken, da wäre mein armes Schafhirn auch voll überfordert.

Schließlich ist es so weit: 12 mal schlägt die Kirchturmuhr. Und dann fängt das große Geknalle und Gebumme und alles Bunte am Himmel erst so richtig an. Bauer Hünning steht dann immer draußen auf dem Hof, schaut sich die bunten Lichter an, schwenkt sein Schnapsglas und ruft dabei: „Na denn Prost Neujahr!“ Gertrude hat mir mal erzählt, dass für jedes bunte Licht am Himmel und für jeden Knall hammerviel Müll auf den Straßen landet. Kann ich mir aber gar nicht vorstellen, dass Menschen so seltsame Sachen machen, da muss Gertrude irgend etwas durcheinander gebracht haben. Bei uns am Deich tutet ja auch manchmal ein Schiff und gleichzeitig fliegt eine Zeitung vorbei. Da stelle ich ja auch keinen Zusammenhang her. Nee, ich erfreue mich lieber weiterhin gemütlich von der Fensterbank aus an den bunten Lichtern, trinke meinen Möhrensaft und habe es sooooooo schön wie jedes Jahr Silvester!

Euch wünsche ich jetzt ein superfein buntes Silvester und ein gutes neues Jahr!

Prost Möhrensaft, Eure Bertha

 

Wir wünschen Euch einen oberfeinen Jahreswechsel und ein GUTES neues Jahr!

Prost Niijaar! Ik wanske di an fein nei juar

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prost Neujahr
prosit!

Moin, moin, ik wünsch jem allens Leve un Gode to jimse Johreswechsel, veel Sposs bi de Rummelpott un dat jem noch veele frohe Momente vör jem hebben schasst. Leve Gröten unn Prost Wuddelsaft, jimse Bertha ut Nordfreesland

Prost Möhrensaft & Kiek mol wedder in!